Frühlingsgefühle mit bunten Akzenten
Wenn sich der Winter langsam verabschiedet und die Frühlingssonne nicht nur unser Gemüt erwärmt, sondern auch die Pflanzen im Garten, dann wird es Zeit, wieder Spaten, Rechen & Co. herauszuholen und munter drauf loszuwerkeln. Hier sind unsere Tipps für Ihre Frühlingsarbeiten.
GEMÜTLICHKEIT FÜR SONNENSTUNDEN
Bunte Farben werden im Frühling herbeigewünscht und erfüllen das Gemüt mit Fröhlichkeit. Mit frühlingshaft bepflanzten Töpfen oder Schalen, die z.B. mit Primeln, Ranunkeln, Narzissen, Krokussen oder Hyazinthen arrangiert sind, bringen frisches Strahlen in den Garten. Stark im Trend liegen bepflanzte Körbe oder andere kreativ umfunktionierte Gefäße, wie Gießkannen, die mit Gewürz- oder Kräuterpflanzen gefüllt sind. Dabei sollten natürliche Dekomaterialien, wie Bast, Rinde, kleine Zweige und Moos verwendet werden, die zusätzlich das Pflanzensubstrat vor dem Austrocknen schützen.
FUTTER FÜR DIE BIENEN
Die Bedeutung der Bienen für unser Ökosystem ist weitaus größer als nur die Produktion von heimischem Honig. 90 Prozent der Pflanzenarten müssen durch Insekten bestäubt werden und ein Drittel der globalen Nahrungsmittelproduktion ist von Bienen und anderen Insekten abhängig*. Jeder Hobbygärntner kann ein kleines Stück zum Schutz von Bienen & Co beitragen, indem er bienenfreundliche Pflanzen im Garten bevorzugt. Sträucher mit unterschiedlichen Blütezeiten sind somit auch für Bienen ein Vorteil, so finden sie über einen langen Zeitraum Futter vor. Früh blühende Gehölze wie Haselnuss, Dirndlstrauch oder Palmkätzchen versorgen die Nutztiere im Frühjahr, etwas später hingegen blühen Schlehe und Feldahorn, während Himbeere, Brombeere und Wildrose bis in den Sommer hinein die Bienen bedienen. Für kleine Gärten sorgen Efeu, Krokus, Blaustern, Traubenhyazinthen, Gartenmalve oder Salbei für einen reich gedeckten Bienentisch. *Quelle: www.greenpeace.org/austria
SCHNEEGLÖCKCHEN: ZARTE FRÜHLINGSBOTEN
Bunte Farben werden im Frühling herbeigewünscht und erfreuen das Gemüt. Wenn Schneeglöckchen gesichtet werden, heißt dies, dass der Frühling kommt. Manchmal jedoch sind die Schneeglöckchen schon zu früh draußen und der Frost kommt zurück. Aber keine Sorge, so legen die weißen Blütenpflanzen eine Wachstumspause ein, bis es wieder wärmer wird.
AUSWAHL DER GARTENBEPFLANZUNG
Stiefmütterchen, Primeln, Bellis & Co verzauberndie Vorarlberger Frühlingsliebhaber, die Auswahl ist fast endlos. Eltern von Kleinkindern sollten allerdings darauf achten, dass keine giftigen Pflanzen in ihrem Zuhause landen. Dazu zählen unter anderem Engelstrompete, Goldregen, Eibe, Blauer und Gelber Eisenhut. Wer auf der sicheren Seite sein will, verzichtet grundsätzlich auf alle Gewächse, die Beeren haben. Im Notfall gibt es die Vergiftungsinformationszentrale, die in Notfällen Auskunft geben kann (+43 1 4064343-0).
EIN OSTERSTRAUSS ALS OSTERBRAUCH
Ein sehr alter Brauch aus dem Mittelalter lässt Palmkätzchen “österlich“ erstrahlen. Ein Palmkätzchenstrauß geschmückt mit ausgeblasenen Eiern hat Tradition und verschönert jedes Zuhause zum Palmsonntag.
FRÜHLING IM GARTEN
Erdarbeiten vornehmen
Der Boden sollte mit Kreil oder Ziehhaken aufgelockert werden, um ihn zu belüften. Dabei Laubreste, Humus, Kompost und Volldünger in mäßigen Gaben in die oberste Bodenschicht einarbeiten (nur 2-3 cm tief).
Kahle Stellen im Rasen
Sollten kahle Stellen nach dem Schnee entdeckt werden, reicht oftmals ein hochwertiger Rasendünger. Sind diese Stellen im wärmeren Aprilmonat immer noch vorhanden, hilft leichtes Nachsähen.
Frühjahrsbepflanzung
Von März bis Mai ist die beste Pflanzzeit für sommer- und herbstblühende Stauden, wie z.B. Sonnenhut, Geranium, Phlox, Rittersporn, Herbstaster, etc., die dann teilweise bis in den November blühen.
In Zusammenarbeit mit dem ogv.at