Pingeb.org

Bildunterschrift: v. l. n. r. Brandon Adams (Musiker), Gernot Erne (Vorstand Raiffeisenbank Im Rheintal); Kurt Fischer (Bürgermeister Marktgemeinde Lustenau), Andreas Liebhart (pingeb.org-Projektleiter der Raiffeisenbank Im Rheintal), Martin Grabher (Musiker) und die kleinen Autoren Frieda und Emil Schmalfuß.

Netzkulturprojekt pingeb.org startet in Vorarlberg

Raiffeisenbank Im Rheintal fördert heimische Kunstszene

Lustenau. Am 10.11.2014 präsentierten die Verantwortlichen der Raiffeisenbank Im Rheintal das Netzkulturprojekt „Projekt Ingeborg“ – kurz pingeb.org – in den Räumlichkeiten des gemeinnützigen Vereins „W*ORT“ in Lustenau. Die Idee des Projekts: Regionalen Künstler/innen eine Plattform bieten, auf der sie sich und ihre Werke – Songs oder Texte – der Öffentlichkeit präsentieren können. Das Besondere dabei: In Lustenau und Dornbirn sind an öffentlichen Plätzen auffallende gelbe Sticker platziert. Mit dem Scannen dieser Sticker holen sich Interessierte E-Books und Songs auf ihr Smartphone. Gefördert und realisiert wird das mehrfach ausgezeichnete Projekt in Vorarlberg von der Raiffeisenbank Im Rheintal. 

Die heimische Kunstszene fördern, das Kunstschaffen und die Künstler dahinter „sichtbar“ machen – das sind die erklärten Ziele hinter dem „Projekt Ingeborg“, kurz pingeb.org, das die Raiffeisenbank Im Rheintal als Vorarlberg-Partner am 10.11.2014 in den Räumlichkeiten des Vereins „W*ORT“ in Lustenau präsentierte. Andreas Liebhart, Projektverantwortlicher der Raiffeisenbank Im Rheintal, gibt einen Einblick in das mehrfach ausgezeichnete Projekt: „Mittels gelben Stickern, die an öffentlichen Plätzen wie Geschäften oder ausgewählten Gebäuden in Lustenau und Dornbirn angebracht sind, stellen wir wöchentlich regionale Künstlerinnen und Künstler vor.

Regionale Künstler/innen gesucht.

Der Weg zu den Werken der Kunstschaffenden ist dabei ganz einfach: Über eine Karte auf der Website oder durch das pingeb.org-App erfahren Interessierte, wo sich die gelben Kleber befinden. Die nächsten Schritte sind das NFC-Handy an den Sticker halten oder den darauf abgebildeten QR-Code scannen. Auf dem Gerät öffnet sich dann automatisch eine mobile Website, auf der die Texte bzw. Buchausschnitte oder Songs abrufbar sind.“ Möchten Hörer/innen und Seher/innen das Werk herunterladen, kommen sie mit einem weiteren Klick auf entsprechende Onlineshops. „Mit der Unterstützung und Förderung des Projekts pingeb.org erweitert die Raiffeisenbank ihr regionales Engagement, junge Talente zu fördern. Klares Ziel ist es, die Vorarlberger Kulturszene zum Gesprächsthema zu machen sowie den Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform zu bieten und beim Absatz ihrer Werke zu helfen“, informiert Dr. Gernot Erne, Vorstand der Raiffeisenbank Im Rheintal.

Regionale Künstler/innen gesucht

Wöchentlich wechseln die Werke, die über die gelben Sticker abrufbar sind. Den Auftakt machen ab 10.11.2014 Texte, die Kinder, Jugendliche und Lernwillige des gemeinnützigen Vereins „W*ORT“ in Lustenau geschrieben haben. „Das Projekt pingeb.org fördert den Spaß an der Entdeckung von Kunst, da passt es wunderbar, dass Lustenauer Jugendliche und Mitglieder des Vereins ‚W*ORT’ zum Startschuss des Projekts ihre geschriebenen Werke einer breiten Öffentlichkeit präsentieren dürfen“, freut sich Lustenaus Bürgermeister Dr. Kurt Fischer über das Engagement im und rund um das „W*ORT“. Wo die anfangs ca. 30 Sticker in Lustenau und Dornbirn angebracht sind, ist auf der Website vorarlberg.pingeb.org und in der Smartphone-App nachzulesen. „Wir planen, das Projekt mit unbegrenzter Laufzeit mittelfristig stark auf regionaler Ebene zu verankern. Das Besondere an pingeb.org ist, dass jede und jeder kostenlos Zugang zu regionalem Kulturgut hat“, so Erne und ergänzt: „Wir bieten den Künstlerinnen und Künstlern damit einen Weg, ihre Werke in der Öffentlichkeit bekannter zu machen. Das Spezielle daran: Die Kunstinteressierten müssen einen bewussten Akt setzen, um an die Inhalte zu gelangen. pingeb.org ist keine klassische Downloadseite. Interessierte regionale Künstlerinnen und Künstler, die am Projekt teilnehmen wollen, können sich sehr gerne unter pingeborg.vorarlberg@gmail.com melden – wir sind ständig auf der Suche nach neuen Inhalten, die wir der Öffentlichkeit präsentieren können“

Technik meets Kunst und Kultur

Begonnen hat pingeb.org bereits 2012 in Klagenfurt. Die Initiatoren Bruno Hautzenberger und Georg Holzer fragten sich, was man mit der in Österreich entwickelten Near-Field-Communication-Technik (NFC), die in vielen Smartphones (außer iPhones) integriert ist, machen kann. Ihre Idee, Technik mit Kunst und Kultur zu verbinden und nicht nur einfach eine Website mit Downloads zu Verfügung zu stellen, kam sehr gut an. Mittlerweile läuft das Projekt pingeb.org bereits in Graz, Klagenfurt, Salzburg, Villach und Vorarlberg. Die deutsche Stadt Weimar soll folgen. Finanziert wird pingeb.org ausschließlich durch Mittel der Gründer sowie aus Preisen von Wettbewerben. „Wir freuen uns über die Teilnahme zahlreicher Kunstinteressierter. Wer pingeb.org zusätzlich aktiv unterstützten will, kann das tun: Einfach über die Website kostenlos einen gelben Sticker bestellen und an einem öffentlich zugänglichen Ort anbringen“, erklärt Liebhart abschließend. 

Factbox: Projekt Ingeborg, kurz: pingeb.org

mehrfach ausgezeichnetes Netzkulturprojekt

Start: 10.11.2014

Ziel: Künstler/innen aus der Region bekannt zu machen

pingeb.org-Orte: Klagenfurt, Graz, Salzburg, Villach und Vorarlberg

Nutzung: gelbe Sticker an öffentlichen Orten finden, Sticker scannen und Kunst via Handy entdecken

Weitere Informationen: http://vorarlberg.pingeb.org/

Bildquelle: Alexandra Serra, Veröffentlichung honorarfrei

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